Unsere Werte - Fußball, der verbindet
Seit 1973 steht Fortuna Frankfurt für Gemeinschaft. Auf diesem Fundament wachsen Zusammenhalt, Haltung und neuer sportlicher Erfolg.
Kleeblattkult seit 1973
Mit der Gründung des FC Fortuna Frankfurt im Jahr 1973 entstand im Norden Oberrads ein Verein, der den Fußball von Beginn an als Ort der Begegnung verstand. An der Gerbermühle direkt am Main gelegen, wurde das Kleeblatt früh zum Zeichen einer Gemeinschaft, in der die unterschiedlichsten Menschen zusammenkamen und aus Mitspielern Freunde wurden. Sportlich führte der Weg die Fortuna in Hochzeiten bis in die obere Tabellenhälfte der Bezirksliga, der heutigen Kreisoberliga.
Hartplatzliebe
Auf die erfolgreichen Zeiten folgten für die Fortuna Jahre, in denen der Verein vor allem vom Hartplatz an der Gerbermühle geprägt wurde. Bis in die späten 2010er Jahre hinein wurde er zum Sinnbild einer schwierigen Zeit, in der viele nach moderneren Bedingungen suchten, aber die blieben, die dem Verein wirklich treu waren. Was lange als Nachteil galt, wurde von eben diesen mit einer eigenen Art von Stolz getragen. Der Satz des früheren Vorsitzenden Lars Kurz, „Das ist Hartplatz, wer nicht blutet, hat nicht mitgespielt“, wurde zum Motto dieser Jahre. Sportlich gelangte man aber immer tiefer in die Niederungen des Frankfurter Amateurfußballs. Mit dem Abstieg in die Kreisliga C im Jahr 2019 war schließlich ein Tiefpunkt erreicht, an dem sich die Frage nach dem sportlichen und gesellschaftlichen Selbstverständnis des Vereins neu stellen musste.
„Äppler statt Rassismus“ - Metapher unserer Grundwerte
Gerade in jener Zeit, in der sich die Frage nach dem sportlichen und gesellschaftlichen Selbstverständnis des Vereins neu stellte, zeigte sich umso deutlicher, was die Fortuna im Kern zusammenhält: Offenheit, Gleichberechtigung und ein Miteinander, das niemanden ausschließt. Der Satz „Äppler statt Rassismus“ wurde dabei zur süffisanten Metapher dieser Grundwerte. Er steht für das gemeinsame Beisammensein bei gelebter (Frankfurter) Tradition auf der einen Seite und für ein klares Bekenntnis gegen Hass, Ausgrenzung und Rassismus auf der anderen Seite. Was der Verein wirklich bedeutet, fasste Fortuna-Legende Marc Hilzendecker einst mit dem Satz „Fortuna ist Liebe!“ treffend zusammen.
Werte im Fundament - Aufbruch auf dem Platz
Wo ein Verein auf festen Werten steht, kann auch sportlich Neues wachsen. Nach der Talsohle der 2010er Jahre begann mit einer neuen sportlichen Ausrichtung und dem Bau des Kunstrasens anstelle des Hartplatzes ein neuer Aufschwung. Anfang der 2020er Jahre gelang der Ersten Mannschaft der Wiederaufstieg in die Kreisliga B, 2024 kehrte sie unter Trainer und Fortuna-Legende Christian „Zimme“ Zimmermann nach über einem Jahrzehnt in die Kreisliga A zurück. Auch die Zweite Mannschaft schaffte 2025 den Sprung in die Kreisliga B und sorgte damit für insgesamt drei Aufstiege in fünf Jahren bei den Fortuna Herrenmannschaften.
Zugleich wächst der Verein weit über den Herrenfußball hinaus. Mit inzwischen 13 Jugendmannschaften, deren Zahl in den kommenden Jahren weiter steigen soll, einem eigenen Fußballkindergarten, inklusiven Mannschaften für Kinder und Erwachsene sowie einem neuen Vereinsheim als Ort der Gemeinschaft ist das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.

